Projekt Beschreibung

Grundlage dieser Methode stellt die chinesische Meridianlehre dar. Sie beruht auf dem Konzept, in dem die Meridiane eigenständige Leitbahnen sind, die die Organe miteinander verbinden und die Basis für die Interaktion zwischen Körper und Umwelt bilden. Es ist ein Pfadsystem für Lebensenergie und Nährstoffe. Meridiane sind auch dafür zuständig Informationen über die Umwelt an die inneren Organe weiterzuleiten sowie Informationen der inneren Organe untereinander auszutauschen. Das Meridiannetzwerk stellt eine Art körpereigene Intelligenz dar, das Informationen und Substanzen weiterleiten kann (nicht nur physiologische sondern auch pathologische).
Der Lungenmeridian hat zum Beispiel eine Verbindung zu Magen, Dickdarm, Lunge, bestimmten Muskeln, Nerven, Arterien und Lymphgefäßen des Unterarms etc. Die Zirkulation in diesen Strukturen und um sie herum fällt daher teilweise in den Zuständigkeitsbereich des Lungenmeridians. Kommt es zu Schmerzen, Störungen bzw. Blockaden in dessen Verlauf, reagiert der Körper mit verschiedensten Beschwerden. Die Verteilung der Lebensenergie ist somit aus dem Gleichgewicht geraten.
Ziel der Behandlungstechnik ist es, die allgemeine Energie -Versorgung im gesamten Organismus und sein Potential zur Eigenregulation anzuregen und wieder herzustellen. Mit der Akupunktmassage wird bei jeder Behandlung nicht nur ein Krankheitssymptom therapiert, sondern der gesamte Organismus mit seiner Vielzahl von Störungen positiv beeinflusst.
Im Gegensatz zur Akupunktur, kommt man bei dieser Behandlungstechnik ganz ohne Nadeln und Verletzung der Haut aus. Gute Erfolge werden zum Beispiel bei der Behandlung von Narben, Gelenksschmerzen und -Blockaden, Verdauungsstörungen, Bewegungseinschränkungen, Wirbelsäulenbeschwerden, Kopfschmerzen und stressbedingten Symptomen erzielt.